Archiv für die Kategorie ‘BerlinGeschichten’

Am PicheIsberg pichelten “Generationen von Berlinern”

Montag, 29. März 2010

Das Große und Kleine Walsertal, das Otz- und Zillertal – oder wie die schönen Alpentäler sonst noch heißen – sind dem auf Osrerreich eingeschworenen Berliner naturgemäß vertraut. Doch wer kennt das TriffTal? Jenes Freizeit- und Erholungszentrum, das 1973 in einer ehemaligen Kiesgrube zwischen Glockenturmstraße und Havelchaussee eröffnet wurde.

Hier “triffl man sich im Tal” zum Tennisspiel in der Halle oder im Freien; hier kann man jederzeit von Jahreszeit und Wetter unabhängig schwimmen oder in der Sauna schwitzen, kegeln oder einfach nur auf der Sonnenterrasse liegen; von den im Restaurant gebotenen Genüssen ganz zu schweigen.

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Berliner Eisen vom Pankeufer

Samstag, 27. März 2010

Von den vielen jungen und alten Berlinern, die kurzfristig und preis-günstig nach London fliegen, dürfte wohl keiner versäumen, die flimmernde Pracht der Kronjuwelen im Tower zu bewundern. Mit dem Victoria- and Albert-Museum sieht es da anders aus. Schon aus zeit-lichen Gründen kann man das größte Kunstgewerbemuseum der Welt nicht besuchen und kommt so um die Überraschung, zwischen den wertvollsten Kostbarkeiten aus Gold und Silber, Brillanten und Perlen eine Vitrine mit Damenschmuck aus schwarzem Eisenfiligran zu finden, der als “fer de Berlin” oder “Berlin-Iron” bezeichnet ist.

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Wo Theodor Fontane Wache schob

Mittwoch, 24. März 2010

Als Theodor Fontane im März 1848 mit seinem Vater (den die Nach-richt von der Revolution aus dem Oderbruchdorf Letschin nach Berlin ge-trieben hatte) über die Linden promenierte, sagte dieser vor der Neuen Wame am Kastanienwäldchen. “Sonderbar, es sieht hier noch gerade so aus wie vor fünfzig Jahren … ”

Fontane konnte diese Feststellung ein Halbjahrhundert später in seiner Autobiographie “Von Zwanzig bis Dreißig” wiederholen. Der jüngste Chronist der” Via Triumphalis fürstlichen Machtstrebens und imperialer Eroberungskriege”, wie Winfried Löschburg Berlins berühmteste Straße in seinem in Ost-Berlin erschienenen Buch “Unter den Linden” nennt, ist der Meinung, daß Fontane auch jetzt manches unverändert wiederfinden würde.
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Prominenz in Zuckerguss

Sonntag, 21. März 2010

Wenn Berliner irgendwo in der Fremde zusammenkommen, werden sie nostalgisch – um das zurzeit grassierende Modewort für “heimwehkrank” zu gebrauchen. Und jene Berliner, die noch die zwanziger und dreißiger Jahre bewußt erlebten, beschäftigt zuweilen die Erinnerung an ein Ereignis, das in ihrer Kindheit unbestrittener Höhepunkt der Vorweihnachtszeit war: die Weihnachtsausstellung bei Wertheim am Leipziger Platz.
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Schon zu Lebzeiten verkannt und bald vergessen

Donnerstag, 18. März 2010

Ein merkwürdiges Denkmal steht auf dem Senefelderplatz im Bezirk Prenzlauer Berg, weitab der sonst für öffentliche Standbilder bevorzugten Innenstadt. Es ist auch keinem gekrönten Haupt oder schnauzbärtigen General gewidmet, vielmehr einem in schlichter Arbeitstracht sitzend dargestellten Mann, der sinnend auf eine flache Steinplatte in seiner Linken blickt.

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